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Hallo, Mr. Teufel – Komm zurück, lass uns tanzen und die Welt vergessen
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Hallo, Mr. Teufel – Komm zurück, lass uns tanzen und die Welt vergessen

Eine Geschichte über verbotene Liebe, falsche Gesichter, Heuchelei und die Sehnsucht nach einem Menschen, den niemand verstehen will.

Hallo, Mr. Teufel …

Sag mir, warum sind sie alle so schlecht auf dich zu sprechen? Warum sprechen sie deinen Namen nur hinter vorgehaltener Hand aus? Warum sehen sie in dir das Böse, während sie selbst ihre dunklen Geheimnisse hinter einem freundlichen Lächeln verstecken?

Und sag mir, Mr. Teufel, warum hassen sie mich, nur weil ich dich liebe?

Ist es deine Andersartigkeit, die ihnen Angst macht? Oder ist es die Wahrheit, die du aussprichst, während andere lieber in ihren Lügen leben?

Ach, Mr. Teufel, was für eine Welt voller Heuchelei uns doch umgibt!

Sie predigen Liebe und verteilen Hass. Sie sprechen von Verständnis und verurteilen alles, was sie nicht verstehen. Sie verlangen Ehrlichkeit und tragen selbst jeden Tag eine neue Maske.

Und ausgerechnet dich nennen sie den Teufel.

Mr. Teufel, du kennst die Gesichter der Liebe

Weißt du, Mr. Teufel, die Liebe hat so viele Gesichter.

Manche sind wunderschön und doch ohne Gefühl. Andere wirken unscheinbar und tragen ein Herz voller Wärme in sich.

Es gibt Menschen, die dir ewige Treue schwören und dich beim ersten Sturm verlassen. Und es gibt jene, die kaum ein Wort sagen und dennoch an deiner Seite bleiben, wenn die ganze Welt sich gegen dich stellt.

Du aber, Mr. Teufel, erkennst sie alle.

Du siehst hinter ihre Masken, hinter ihre freundlichen Worte, hinter ihre gespielte Zuneigung.

Du erkennst die Echtheit eines Menschen nicht an seinem Aussehen, seinem Reichtum oder seinen schönen Versprechungen.

Du erkennst sie an seinem Herzen.

Und vielleicht ist es genau das, weshalb sie dich fürchten.

Denn wer die Wahrheit erkennt, lässt sich nicht so leicht täuschen.

Warum darf ich dich nicht lieben?

Sag mir, Mr. Teufel, wer hat eigentlich das Recht, über meine Liebe zu urteilen?

Wer bestimmt, wen mein Herz lieben darf?

Die Menschen, die selbst nicht glücklich sind? Diejenigen, die anderen ihre Gefühle missgönnen? Oder jene, die sich hinter Moral und Anstand verstecken, während ihre eigenen Gedanken voller Missgunst sind?

Ich brauche ihre Erlaubnis nicht.

Ich brauche keinen Applaus für meine Gefühle und keinen Segen von Menschen, die selbst vergessen haben, was Liebe bedeutet.

Denn ich weiß, wie dein Herz schlägt, Mr. Teufel.

Ich kenne die Stille zwischen deinen Worten. Ich kenne die Sehnsucht hinter deinem Lächeln. Und ich weiß, dass auch in der tiefsten Dunkelheit ein Herz schlagen kann, das ehrlicher liebt als tausend andere.

Vielleicht bist du nicht der Teufel, vor dem sie mich warnen. Vielleicht bist du nur derjenige, der ihre Heuchelei sichtbar macht.

Komm zurück, Mr. Teufel – mach meine Träume wahr

Wo bist du nur geblieben?

Ich suche dich zwischen den Schatten der Nacht, in den Erinnerungen vergangener Tage und in den Träumen, aus denen ich manchmal gar nicht mehr erwachen möchte.

Komm zurück.

Komm zurück, Mr. Teufel.

Nicht, weil ich ohne dich nicht leben könnte. Sondern weil das Leben mit dir ein wenig verrückter, ehrlicher und wundervoller wäre.

Komm zurück und erzähle mir von den Dingen, die niemand auszusprechen wagt.

Lass uns über die Menschen lachen, die glauben, alles zu wissen.

Lass uns die Masken ablegen, die Welt für einen Augenblick vergessen und einfach nur wir selbst sein.

Ich möchte keine perfekte Liebe, Mr. Teufel.

Ich möchte eine echte.

Eine Liebe, die nicht bei jedem Gegenwind davonläuft. Eine Liebe, die keine Angst vor dunklen Tagen hat. Eine Liebe, die auch dann noch bleibt, wenn das schöne Licht der ersten Verliebtheit längst verschwunden ist.

Komm herein, lass uns tanzen

Hörst du die Musik, Mr. Teufel?

Sie spielt nur für uns.

Draußen mögen sie reden, urteilen, lachen und mit dem Finger auf uns zeigen.

Doch heute Nacht bleiben ihre Stimmen vor der Tür.

Komm herein.

Reich mir deine Hand.

Lass uns tanzen, als gäbe es kein Gestern und kein Morgen. Als hätten wir niemals eine Träne vergossen und niemals einen Abschied erlebt.

Lass uns drehen, bis die Sterne verschwimmen und die Schatten an den Wänden mit uns tanzen.

Und wenn die Welt fragt, warum ich ausgerechnet mit dem Teufel tanze, dann werde ich lächeln und antworten:

„Weil er wenigstens den Mut hat, sein wahres Gesicht zu zeigen.“

Vielleicht ist der Teufel gar nicht der Böse

Manchmal frage ich mich, Mr. Teufel, ob das Böse wirklich dort wohnt, wo die Menschen es vermuten.

Vielleicht steckt es nicht in dunklen Gestalten, geheimnisvollen Namen oder verbotenen Gefühlen.

Vielleicht versteckt es sich vielmehr in falscher Freundlichkeit, in kalten Herzen, in Verrat und in Worten, die Liebe versprechen, aber Schmerz hinterlassen.

Und vielleicht ist der Mensch, vor dem alle warnen, manchmal der Einzige, der uns wirklich versteht.

Ich weiß nicht, was morgen sein wird.

Ich weiß nicht, ob du zurückkommst oder ob du für immer ein schöner Traum bleibst.

Aber eines weiß ich:

Ich werde mich niemals dafür schämen, aufrichtig geliebt zu haben.

Denn Liebe ist keine Schande.

Anders zu sein ist keine Schande.

Und gegen die Erwartungen anderer glücklich werden zu wollen, ist erst recht keine Schande.

Gute Nacht, Mr. Teufel

Wenn du mich heute Nacht hörst, dann komm.

Nicht mit großen Versprechungen, nicht mit falschen Wundern und nicht mit einer Maske aus schönen Worten.

Komm einfach so, wie du bist.

Mit all deinen Fehlern, deinen Geheimnissen und deinem ungezähmten Herzen.

Setz dich zu mir, erzähle mir deine Geschichte und bleib noch ein wenig.

Vielleicht müssen wir die Welt gar nicht verändern.

Vielleicht genügt es, wenn wir für einen einzigen Augenblick vergessen, was sie von uns erwartet.

Hallo, Mr. Teufel …

Sag, wo bist du?

Komm zurück, komm zurück,

bring mir ein kleines Stück vom Glück.

Lass die falschen Stimmen schweigen,

lass uns zu den Sternen steigen.

Ich weiß, wie dein Herz in Wahrheit schlägt,

welche Sehnsucht es in sich trägt.

Die Welt mag richten, spotten, lachen,

wir werden unsere Träume wahrer machen.

Komm herein, die Nacht ist jung,

vergessen wir die Lästerung.

Und wenn der Morgen uns erwacht,

bleibt die Erinnerung an diese Nacht.

Komm, Mr. Teufel. Reich mir deine Hand.

Lass uns tanzen. Lass uns lieben. Lass uns vergessen.

Denn manchmal ist nicht der Teufel das Gefährlichste auf dieser Welt – sondern der Mensch, der vorgibt, ein Engel zu sein.

❤️ Marilla


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